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Feuchteeintrag

 

Feuchteeintrag

 

Ein Dreipersonenhaushalt setzt durch Waschen, Baden, Kochen, Geschirrspüler und Wäsche trocknen pro Tag bis zu 14 Liter Wasser frei. Wird nicht genügend gelüftet, bleibt diese Flüssigkeit in Form von Dampf in der Raumluft, das heißt die Luftfeuchtigkeit kann schnell auf 80 Prozent steigen. Kondensiert Wasser an den Fensterscheiben ist das ein deutliches Zeichen: Die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung ist viel zu hoch. Die Feuchtigkeit schlägt sich an den kältesten Stellen der Räume als kondensiertes Wasser nieder. Bei niedriger Außentemperatur, hoher Luftfeuchtigkeit innen und schlechter Wärmedämmung entstehen so schnell feuchte Stellen - ideale Bedingungen für die Vermehrung von Schimmelpilzen. Deshalb ist mehrmaliges Lüften pro Tag besonders wichtig.

 

Im Sachverständigenbereich gibt es ein Tool zur Berechnung von Feuchtigkeitseintrag in Wohnungen oder Räumen.

 

Wenn Schimmel in einer Mietwohnung entsteht, kommt es immer wieder zum Streit zwischen Mieter und Vermieter. Die Schuld wird hin und hergeschoben keiner will die Kosten für die Beseitigung übernehmen. Baumangel oder zu wenig gelüftet? Diese Frage hat schon häufig die Gerichte beschäftigt.

 

Wesentlich problematischer als der oft sichtbare Niederschlag durch Kondensat an Bauteiloberflächen ist der jedoch der Feuchteeintrag durch Tauwasserausfall innerhalb eines Bauteiles, wo er oft erst nach längerer Zeit bemerkt wird.